Endlich: Ein besonders flaches Portemonnaie gegen die Beulenpest

Insbesondere die Männer unter euch dürften das Problem kennen: Ein halbwegs gefülltes Portemonnaie in der Gesäßtasche sieht alles andere als schick aus. Die Süddeutsche Zeitung schreibt in diesem Zusammenhang gar von einer „Beulenpest“ und „urbanen Beuteltieren“:

Was ist das: Es hat zwei Beine, hinten eine unförmige Beule und geht leicht gekrümmt? Nein, kein Zombie mit Rucksack. Die Rede ist von Männern, die sich ihre Gesäßtasche mit einem Portemonnaie ausstopfen. Etwa 90 Prozent, so die subjektive Einschätzung des Stilberaters Bernhard Roetzel, würden sich auf diese Weise regelmäßig in urbane Beuteltiere verwandeln.

Neben dem optischen Problem kann ein praller Geldbeutel auch zu gesundheitlichen Problemen führen – immerhin führt er im Sitzen zwangsläufig zu einer krummen Haltung. Zwei gute Gründe, um mich auf die Suche nach einem neuen Portemonnaie zu begeben, das folgende Anforderungen erfüllen sollte:

  • Der Geldbeutel sollte so flach wie möglich sein…
  • ein Fach für Geldscheine besitzen…
  • mit einem weiteren Fach für Münzen ausgestattet sein…
  • …und Platz für Kreditkarten, den Personalausweis sowie einige weitere Karten bieten.

Diese Kombination ist merkwürdigerweise im Handel sehr selten anzutreffen: Klassische Lederportemonnaies sind selbst ohne Inhalt unnötig dick und besonders flache und scheinbare „smarte“ Varianten wie das Spacewallet besitzen kein Fach für Münzen und dürften damit aus meiner Sicht alles andere als Alltagstauglich sein.

Die Suche hat ein Ende: ALLETT Nylon Wallet – das wahrscheinliche flacheste Portemonnaie der Welt

Nach einer viel zu langen Suchen bin ich endlich auf das ALLETT Nylon Wallet gestoßen und siehe da: Alle meine Wünsche werden erfüllt! Das Portemonnaie besitzt zwei Fächer für Geldscheine, vier Bereiche für (Kredit)-Karten und eine Reißverschlusstasche für Münzen – und es ist flach! Sehr flach sogar. Möglich wird das zum einen aufgrund des Materials: Der Hersteller setzt mit Nylon ein dünnes und gleichzeitig robustes Material ein. Zusätzlich sind die verschiedenen Fächer so angelegt, dass sie keinen unnötigen Platz verschenken.

Flaches Portemonnaie von Allett

Schön flach und dünn: Das ALLETT Nylon Portemonnaie.

Ich nutze das ALLETT Nylon mittlerweile seit sechs Monaten und bin nach wie vor begeistert. Das Portemonnaie ist tatsächlich so dünn, dass es elegant in der Tasche verschwindet. Das Nylon-Material scheint eine wirklich gute Wahl gewesen zu sein – der Geldbeutel sieht nach wie vor aus wie neu. Gleichzeitig bietet das Allett ausreichend Platz für Geldscheine (dank der zwei Fächer für Scheine lassen sich Fremdwährungen gut trennen), Karten, Ausweise und Münzen – letztere sollten allerdings nicht zu viele werden, schließlich soll das Portemonnaie flach bleiben, damit ihr euch nicht in das eingangs erwähnte urbane Beuteltier verwandelt.

ALLETT Nylon Wallet

ALLETT Nylon Wallet: Vier Fächer bieten genug Platz für Kreditkarten und Co.

ALLETT Nylon Wallet Größenvergleich

Größenvergleich: Das ALLETT Nylon Wallet neben einem iPhone 6.

Das ALLETT Nylon Wallet ist für rund 26 Euro im Handel erhältlich und meiner Meinung nach jeden Cent wert. Falls ihr euch mit Nylon nicht anfreunden könnt, gibt es alternativ mit dem ALLETT Leder-Sport-Wallet auch eine Ledervariante, die zwar etwas dicker aufträgt, dafür aber auch eleganter aussieht.


Fotogalerie: ALLETT Wallet



 3 Tipps: So bleibt euer Portemonnaie schön flach

Abschließend möchte ich euch noch drei Tipps mitgeben, damit eure Geldbörse künftig schön dünn bleibt.

  • Regelmäßig ausmisten: Ich habe mir angewöhnt, mein Portemonnaie regelmäßig nach überflüssigen Objekten zu durchsuchen und gnadenlos auszumisten. Nicht mehr benötigte Belege, Bons und Parktickets fliegen raus, damit der Geldbeutel wirklich dünn bleibt.
  • Münzen vermeiden: Wann immer es geht zahle ich mit meiner EC- oder Kreditkarte, damit ich möglichst wenig Kleingeld mit mir herumschleppen muss.
  • Kartenanzahl reduzieren: Ich prüfe regelmäßig, welche Kredit- und Kundenkarten ich tatsächlich benötige. Sofern verfügbar verwende ich die digitale Variante von Kundenkarten – lieber eine App mehr auf dem Smartphone und dafür ein schön flaches Portemonnaie.
Comments (1)
  1. Michael Februar 11, 2016

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